Katzen
Unser Verein nimmt jedes Jahr zahlreiche trächtige Mütter, verwaiste Kitten sowie gefundene, verletzte, scheue, ausgesetzte und abgegebene Katzen in seine Obhut – Tendenz steigend. Der Großteil davon wird nicht in unserer Katzenstation betreut, sondern wird von unserem Netz aus Pflegestellen aufgenommen. Durch die zunehmende Menge sind wir laufend auf der Suche nach neuen Plätzen, die den Katzen übergangsweise ein Zuhause schenken. Hier lernen sie den Alltag, Liebe und Sozialverhalten kennen. Dafür braucht es je nach Fall Grundkenntnisse und eine gewisse Erfahrung, hauptsächlich aber Zeit, Zuwendung und Geduld. Neben Schmusen und Spielen gehören auch Tätigkeiten wie Füttern, Tierarztfahrten und Medikamentengabe hinzu. Diese Kosten trägt selbstverständlich der Verein, auch die notwendige Erstausstattung kommt von uns. Die Möglichkeit auf Freigang ist für die Tiere auf Pflegestellen noch nicht relevant.
Es ist eine bereichernde, wichtige Aufgabe, auf unseren Pflegestellen werden Leben gerettet. Sie ermöglichen den Schritt in ein besseres Katzenleben.
Mehr Informationen gibt es von Nicoletta Günzler, Tel.: 0174 3651243.
Hunde
Seit Längerem häufen sich bei uns die Anfragen für die Aufnahme von Hunden. Deshalb suchen wir nun dringend nach geeigneten temporären Pflegestellen. Du bist flexibel, geduldig und tierlieb? Genau das sind die wichtigsten Eigenschaften, die eine potenzielle Pflegestelle mitbringen sollte. Während der Betreuung solltest du den Vierbeiner in deiner Familie aufnehmen und wie deinen eigenen behandeln. Ausreichend Erfahrung, Platz und Zeit sind dafür Voraussetzung. Zubehör und Futter wird von uns gestellt, Tierarztkosten werden selbstverständlich vom Verein getragen.
Ansprechpartnerin für Interessierte ist Daniela Schöpfel, Tel.: 0173 5152873.
Kaninchen
Nicht alle Kleintiere können in unserem Schrebergarten untergebracht werden. Deshalb suchen wir stets neue Pflegestellen, die sie eine Zeitlang bei sich aufnehmen können. Dafür ist eine komplette Außenhaltung in einem Stall mit großem Auslauf ist Voraussetzung. Durch ihre Bewegungsfreudigkeit brauchen Kaninchen einige Quadratmeter sicheren Auslauf – je mehr, desto besser. Das Auslaufgehege muss windgeschützt und vor Regen sicher sein. Die Abdeckung muss so angebracht werden, dass die Kaninchen sich in die Sonne legen können, aber auch Schatten haben, wenn sie das möchten. Der Stall muss von allen Seiten isoliert sein.
Unterstützer wenden sich bitte an Nicoletta Günzler, Tel. 0174 3651243.
Landschildkröten
Auch Reptilien finden häufig ihren Weg in unsere Obhut. Landschildkröten benötigen ein ausbruchssicheres und möglichst sonniges Terrain, welches sehr viel Auslauf bietet. Wichtig ist ein mindestens 30 cm hoher, blickdichter Zaun – wenn möglich mit rechtem Winkel – da sie wahre Ausbruchskünstler sind. Er sollte auch einige Zentimeter tief in den Boden ragen. Für ein Tier werden mit 10 bis 15 m² gerechnet. Hier können sie sich bereits mit der Frühsonne aufwärmen und den Kreislauf in Schwung bringen. Damit das auch an regnerischen Tagen möglich ist, wäre eine Wärmelampe optimal. Für zu hohe Temperaturen sollten auch Schattenplätze vorhanden sein, damit sich die Tiere dort zurückziehen können. Versteckmöglichkeiten können mithilfe von Rinden und Baumstämmen und großen, eingegrabenen Blumentöpfen geschaffen werden. Am besten wird das Gehege so naturgetreu wie möglich gestaltet, als Untergründe bieten sich nicht nur Rasen, sondern zusätzlich Steine, Rindenmulch, Sand und Erde an. In diese graben sie sich gerne über Nacht zum Schlafen ein. Landschildkröten freuen sich über Futterpflanzen sowie Kräuter und Löwenzahn. Männliche Tiere können einzeln oder mit mehreren Weibchen zusammenleben. Die Winterruhe kann gegebenenfalls in unserer Station erfolgen.
Interessenten wenden sich bitte an Nicoletta Günzler, Tel. 0174 3651243. Sie steht bei Fragen gerne zur Verfügung.
Wasserschildkröten
Teich gesucht! Auch wasserliebende hartgepanzerte Tiere nehmen wir bei uns auf. Dabei ist ein ausbruchssicheres Gehege mit mindestens 30 cm hohem blickdichtem Zaun und wenn möglich einem rechten Winkel das A und O. Die Ausbruchskünstler können ansonsten schnell entwichen. Der Teich sollte die Mindestmaße von 5 x 2 x 1,5 Meter einhalten und gerne über Äste zum Sonnen verfügen. Wasserschildkröten sonnen sich gerne – inklusive Frühsonne – sollten sich aber auch auf Schattenplätze zurückziehen können. Die Sonnenanbeter freuen sich über einen Landanteil mit Erde-Sand-Gemisch und dauerhaftem, einfachem Zugang. Für sie wird ein abgestimmtes Futter bereitgestellt. Aufwand gibt es kaum – sie sollen zweimal wöchentlich gefüttert werden. Männliche Tiere können einzeln oder mit mehreren Weibchen zusammenleben. Die Winterruhe kann gegebenenfalls in unserer Station erfolgen.
Ansprechpartnerin ist Sandra Schramm. Meldet euch gerne unter 0176 20529593. Sie steht mit Rat und Tat zur Seite.