Bei jedem Tier kann es vorkommen, dass es auch mal zubeißt. In Deutschland ereignen sich jährlich bis zu 50.000 Bissverletzungen. Die Gründe hierfür können sehr unterschiedlich sein. Angst (die sich auch als Aggression zeigen kann) ist aber sehr häufig die Ursache. Dabei gilt: Hundebisse hinterlassen zerfetzte, zerrissene Haut. Katzenbisse hinterlassen tiefe Stichwunden, die sich häufig infizieren und im schlimmsten Fall zu einer Sepsis (Blutvergiftung) führen. In jedem Fall wird empfohlen, direkt zum Arzt zu gehen – ganz unabhängig von der Größe und dem Ausmaß des Bisses! Spätestens hier stellt sich dann auch die Frage nach der letzten Tetanusimpfung. Als erste Hilfe kann die Wunde – falls möglich – zunächst gründlich mit Wasser und Seife ausgespült werden. Die weitere Behandlung sollte man dann aber dem Mediziner überlassen.
Wer sich weitergehend (auch über Bisse anderer Tierarten) informieren möchte, kann dies hier tun:
Tierbisse